Das Jungfrau-Maria-Kloster thront spektakulär in den pontischen Bergen und ist ein beeindruckendes Beispiel byzantinischer Klosterarchitektur. In eine natürliche Höhle gebaut, umfasste die vierstöckige Anlage einst eine Kirche, einen Speisesaal, Mönchszellen und sogar einen Unterrichtsraum. Heute können Besucher die steile Treppe hinaufsteigen, um die Ruinen zu erkunden und die atemberaubende Aussicht auf die umliegende Landschaft zu genießen.
Historische Aufzeichnungen deuten darauf hin, dass das Kloster im Mittelalter, möglicherweise bereits ab dem 10. Jahrhundert, aktiv war. Obwohl die meisten Fresken und Verzierungen verblasst sind, ist die Struktur des Komplexes noch gut erkennbar. Feste Schuhe und Wasser sind für den Aufstieg empfehlenswert, da es wenig Schatten gibt. Die Stätte bietet einen einzigartigen Einblick in das asketische Leben ihrer früheren Bewohner und das christliche Erbe der Region.