Die Menucihr-Moschee, zwischen 1072 und 1086 von Manuchihr ibn Shavur aus der Schaddadiden-Dynastie erbaut, ist eines der wenigen erhaltenen islamischen Bauwerke in der antiken Stadt Ani. Ihre Architektur vereint seldschukische und kurdische Einflüsse und zeugt vom kulturellen Reichtum der Region. Besucher können heute teilrestaurierte Steinmauern und feine Schnitzereien bewundern.
In der Nähe der armenischen Grenze gelegen, bietet die Moschee Einblicke in die bewegte Geschichte der Gegend. Seit 2020 laufen Restaurierungsarbeiten. Ein Besuch lässt sich gut mit der Ani-Kathedrale und den Stadtmauern verbinden. Festes Schuhwerk ist aufgrund des unebenen Geländes empfehlenswert.


